Offizielles Internetangebot der IHK Trier


01.02.2014

Geben Sie der Wirtschaft Ihre Stimme!

Mitgliedsunternehmen entscheiden in diesem Jahr darüber, wer ihre Interessen in der nächsten IHK-Vollversammlung vertritt

Weichen für die Wirtschaft stellen? In diesem Jahr gilt’s! Zum Beispiel für gute Straßen, um Waren möglichst schnell von A nach B bringen zu können. Für Planungs- und Rechtssicherheit, um Investitionen auf eine solide Grundlage zu stellen. Für möglichst viele unternehmerische Freiheiten, um neue Ideen umsetzen zu können. Diese Punkte dürften auf der Wunschliste der Mehrheit der Unternehmen zu finden sein. Forderungen, für die sich die IHK-Vollversammlung in Trier seit Jahrzehnten stark macht – und auch künftig stark machen wird.

Kräftige Unterstützung benötigt sie vor allem in diesem Herbst von allen Mitgliedsbetrieben in der Region: als Kandidaten und als Wähler. Denn vom 22. September bis 15. Oktober können sie ihre Stimme für die Vollversammlung 2014 – 2019 abgeben und auch selbst „den Hut in den Ring werfen“, wenn sie mitdiskutieren und mitbestimmen möchten. Alles, was Sie dazu wissen müssen, lesen Sie in unseren Fragen und Antworten zur Wahl:

WAS IST DIE IHK-VOLLVERSAMMLUNG?
Sie ist das höchste Gremium, sozusagen das Herzstück der IHK Trier, und repräsentiert die Wirtschaft in der Region. 42 Unternehmerinnen und Unternehmer, die alle fünf Jahre neu gewählt werden, bilden die IHK-Vollversammlung und wirken ehrenamtlich an ihrer Arbeit mit. Sie vertreten das Gesamtinteresse aller gewerblichen Unternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Dabei steht das Gemeinwohl im Mittelpunkt, nicht das Einzelinteresse: Jede Stimme zählt gleich.

So ist es natürlich auch bei der Wahl zur Vollversammlung: Jedes Mitgliedsunternehmen hat eine Stimme – ob Ein-Mann-Betrieb oder großes Unternehmen. Die Sitze teilen sich verschiedene Wahlgruppen untereinander auf. Das spiegelt das Gewicht der einzelnen Branchen wider. Auf diese Weise nimmt das Parlament die Interessen aller IHK-Zugehörigen wahr und verschafft deren Wünschen und Anregungen Gehör.

Die Vollversammlung verkörpert also mit Sachverstand und Engagement die Selbstverwaltung der Wirtschaft. Sprich: Unternehmen regeln einen großen Teil der Aufgaben selbst, die sie betreffen. 
 
WORÜBER ENTSCHEIDET DAS „PARLAMENT DER WIRTSCHAFT“?
Die Vollversammlung bestimmt die Richtung und die Schwerpunkte der IHK-Arbeit. Sie tagt in der Regel dreimal im Jahr und beschließt über alle Fragen, die für die gewerbliche Wirtschaft in der Region Trier oder für die Tätigkeit der Kammer von grundsätzlicher Bedeutung sind. Dazu gehören die Satzung und der Haushaltsplan der IHK Trier, die Bestellung des Hauptgeschäftsführers sowie Stellungnahmen zu wirtschaftspolitischen Fragen.

Aus der Mitte der Vollversammlung werden der Präsident und die Vizepräsidenten gewählt. Zudem beruft sie die ehrenamtlichen Mitglieder der Ausschüsse, die sie beraten und Inhalte sowie Positionen entwickeln. Bei der IHK Trier gibt es sechs Ausschüsse: Wirtschafts- und Regionalentwicklung, Handel und Standortmarketing, Wein, Tourismus, Verkehr und Logistik sowie Berufsbildung.

WER DARF WÄHLEN?
Ihre Stimme abgeben dürfen alle Mitgliedsbetriebe der IHK Trier, die in den Wählerlisten aufgeführt sind. Diese werden im Mai erstellt und liegen dann zur Einsicht aus. Neue IHK-Zugehörige können ab diesem Zeitpunkt bis eine Woche vor Ablauf der Wahlfrist nachweisen, dass ihr Wahlrecht erst nach Ablauf der Frist zur Aufnahme in eine Wahlgruppe entstanden ist – so dass sie sich auch beteiligen können. 

Natürliche Personen wählen selbst, juristische Personen durch eine vertretungsberechtigte Person. Ein Prokurist kann somit für Unternehmen vom Wahlrecht Gebrauch machen, wenn er ebenfalls im Handelsregister eingetragen ist. In bestimmten Fällen ist es auch möglich, einen Wahlbevollmächtigten einzusetzen.

WIE LÄUFT DIE WAHL AB?
Die amtierende Vollversammlung hat im Dezember 2013 die Wahlordnung beschlossen und einen Wahlausschuss gewählt, der unter anderem die Fristen und Termine bestimmt. Im Januar haben die Wahlberechtigten Post von der IHK Trier erhalten, damit sie in die korrekte Wahlgruppe eingeordnet werden können. Diese Wahlgruppen spiegeln die Branchen und die Wirtschaftsstruktur des Kammerbezirks wider. So wählen zum Beispiel die Handelsvertreter die Kandidaten der Wahlgruppe Versicherungs- und Handelsvermittlung, die Industrie wählt die Vertreter der Industrie und so weiter.

Bis zum 4. August können Kandidaten vorgeschlagen werden. Im September erhalten die Unternehmen ihre Wahlunterlagen. Ihre Stimme abgeben können sie vom 22. September bis 15. Oktober 2014. Gewählt wird in Form einer freien, gleichen, geheimen und direkten Briefwahl.

Im Anschluss an die Auszählung wird das Ergebnis am 17. Oktober auf der Internetseite der IHK Trier bekannt gegeben. Ein Monat später endet die Frist für Einsprüche zum Wahlergebnis. Die Amtszeit der neuen Vollversammlung beginnt mit der konstituierenden Sitzung am 8. Dezember 2014 und endet 2019.

WAS MUSS ICH TUN, WENN ICH KANDIDIEREN MÖCHTE? 
IHK-Mitglieder können für ihre Wahlgruppe und ihren Wahlbezirk schriftlich Wahlvorschläge einreichen. Es ist auch möglich, sich selbst als Kandidat vorzuschlagen.

Ein Bewerber kann nur für die Wahlgruppe und den Bezirk benannt werden, für die er beziehungsweise sein Unternehmen wahlberechtigt ist. Und aus jedem Mitgliedsunternehmen darf sich nur eine Person zur Wahl stellen.

WARUM SOLLTEN SIE SICH AN DER WAHL BETEILIGEN?
  • Weil nur derjenige, der hier seine Meinung kundtut, für die kommenden fünf Jahre die Weichen für Ziele und Inhalte der Wirtschaft mitbestimmen kann.
  • Weil Sie so den Grundstein für eine weiterhin starke und selbstbestimmte Wirtschaft in der Region legen
  • Weil jede abgegebene Stimme der neuen Vollversammlung den Rücken bei ihren wichtigen Aufgaben stärkt.
  • Weil Sie so zeigen, dass Ihre IHK vom Vertrauen der Unternehmen legitimiert und berufen ist, die Wünsche und Forderungen der Wirtschaft zu vertreten, wo immer die unternehmerische Freiheit zu schützen ist.
  • Weil Sie sich als Vollversammlungsmitglied nicht nur mit Ihrem fachlichen Know-how einbringen können, sondern auch mit Ihren Kenntnissen der regionalen Besonderheiten – was beispielsweise entscheidend ist, wenn es um die Standportpolitik geht.
  • Weil so fachkundige und unternehmensnahe Ergebnisse erreicht werden.  





Info

Blickpunkt Wirtschaft
Artikelart: Titel
Ausgabe: Februar 2014




Autor

Ursula Bartz
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